Entscheidung über Glyphosat um ein Jahr verschoben. Belastungen gehen weiter.

Die Genehmigung für Glyphosat läuft bekanntlich am 15.12.2022 aus. Eigentlich sollten die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten bis Ende 2022 über ein Verbot oder die Verlängerung der Genehmigung des umstrittenen Herbizidwirkstoffes entscheiden. Doch am 10. Mai kündigte die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) an, ihren Abschluss des Bewertungsverfahrens über Weiterlesen…

Zuckmücken transportieren Pestizide von Gewässern an Land

Zuckmücken transportieren Pestizide von Gewässern an Land Zuckmücken, auch Schwarmmücken genannt, kommen weltweit vor und haben eine große Bedeutung in Nahrungsnetzen. Die Eiablage und larvale Entwicklung spielt sich bei den meisten Arten im Gewässer ab, wohingegen die ausgewachsenen Tiere an Land leben. Damit sind Zuckmücken eine wichtige Nahrungsgrundlage sowohl für Weiterlesen…

Störung der Entwicklung von Kaulquappen durch glyphosathaltiges Pestizid

Störung der Entwicklung von Kaulquappen durch glyphosathaltiges Pestizid Forschende konnten in dieser Studie zeigen, dass ein glyphosathaltiges Mittel die Embryonalentwicklung des südafrikanischen Krallenfroschs negativ beeinflusst. Die Kaulquappen der Froschart wurden unterschiedlichen Konzentrationen des Pestizids ausgesetzt, anschließend wurden morphologische und molekulare Veränderungen untersucht. Kaulquappen, die dem Pestizid ausgesetzt waren, zeigten unter Weiterlesen…

Die Schatten der Vergangenheit: Glyphosat-Fehlbewertung re-loaded

Neue Enthüllungen zur (Fehl)bewertung des erbgutschädigenden Potenzials von Glyphosat Das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) sieht bestätigt, dass die Bewertung der Behörden zum erbgutschädigenden Potenzial von Glyphosat im vergangenen Wiedergenehmigungsverfahren mangelhaft war. Eine neue Studie von Experten der Universität Wien, die nach jahrelangen Bemühungen den Zugang zu den kompletten Studienberichten Weiterlesen…

Risiko für Non-Hodgkin-Lymphom in Zusammenhang mit Glyphosat-basierten Herbiziden

Risiko für Non-Hodgkin-Lymphom in Zusammenhang mit Glyphosat-basierten Herbiziden Die Meta-Studie fasst Erkenntnise über die krebserregenden Auswirkungen – insbesondere das Non-Hodgkin-Lymphom –  von Glyphsat-basierten Herbiziden zusammen. Es wurden speziell die Personengruppen analysiert, die eine hohe Exposition gegenüber Glyphosat-basierten Herbiziden aufweisen. In Übereinstimmung mit den Erkenntnissen aus tierexperimentellen und mechanistischen Studien deutet Weiterlesen…

Die Darstellung von Glyphosat in der medialen Öffentlichkeit

Eine Analyse der Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung und der tageszeitung Ein Blick auf die deutsche Berichterstattung über Glyphosat. Der Fokus liegt auf der Presseberichterstattung von zwei Leitmedien: der Süddeutschen Tageszeitung (SZ) und der tageszeitung (taz). Die präsentierten Daten sind Auszüge aus einem noch laufenden Forschungsprojekt zur Darstellung von Glyphosat Weiterlesen…

Biomonitoring der Pestizid-Belastung der Luft

Luftgüte-Rindenmonitoring und Multi-Analytik auf 500 Wirkstoffe inklusive Glyphosat Mittels Luftgüte-Rindenmonitoring wurden Bäume an 47 unterschiedlichen Standorten bundesweit untersucht. Die Arbeiten wurden durch das vom Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft beauftragte unabhängige Forschungsbüro TIEM integrierte Umweltüberwachung durchgeführt. Das schockierende Ergebnis:Sowohl in landwirtschaftlichen Regionen, in Naturschutzgebieten oder in der Großstadt – an Weiterlesen…

Glyphosat stört die Darmflora von Honigbienen

»Glyphosate perturbs the gut microbiota of honey bees« Die erste Studie, die die Tatsache aufgreift, dass Glyphosat Darmbakterien an ihrer Arbeit hindert.  Das renommierte Wissenschaftsmagazin »Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America« (PNAS) veröffentlichte mit einer sechs Seiten kompakten Studie erstmalig den Sachverhalt, wie Glyphosat Darmbakterien schädigt. Weiterlesen…

Klagewelle gegen neuen Megakonzern

Monsanto wurde zu Schmerzensgeldzahlungen in Höhe von 289 Millionen Dollar (253 Millionen Euro) verurteilt. Geklagt hat der ehemalige Hausmeister Dewayne Johnson, der bei seiner Arbeit regelmäßig Glyphosat ausgebracht hat und unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Damit ist das erste Urteil in einem Klageverfahren, das Monanto vorwirft, die Krebsrisiken von Glyphosat Weiterlesen…

So kann die Distel das Glyphosat ersetzen

Die preisgekrönte Chemikerin Catia Bastioli arbeitet an einer Alternative zum umstrittenen Pflanzengift. Ihr ist es gelungen, aus der Säure der Distel ein Bio-Herbizid zu gewinnen. Damit ihr Produkt eine Zukunft hat, brauche Europa endlich verlässliche Regeln im Umgang mit Glyphosat, meint die Italienerin. QuelleSüddeutsche Zeitunghttp://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/landwirtschaft-so-kann-die-distel-das-glyphosat-ersetzen-1.3853061 AutorUlrike Sauer